Zum Inhalt springen
Illustrierter Jahreskreis Lapplands: Polarnacht, Schnee, Mitternachtssonne und Herbstfarben als vier Segmente

Beste Reisezeit für Lappland: Monat für Monat, mit Temperaturen

Aktualisiert am 5. Oktober 2026.

Werbehinweis: Einige Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Wenn du darüber buchst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts. Ich empfehle nur Anbieter, denen ich bei Lappland-Reisen wirklich vertraue.

Wenn du nur einen Satz lesen willst: Februar und März. In beiden Monaten liegt der tiefste Schnee des Winters, und die Polarlichtchancen sind gut. Dazu ist es lange genug hell, dass du von der Landschaft auch etwas siehst. Der Dezember lohnt sich nur, wenn es wirklich um Weihnachten geht. Er ist der dunkelste, teuerste und vollste Monat des Jahres.

Alles andere hängt davon ab, was du vorhast. Polarlichter, Husky-Schlittenfahrten, Skitouren, Wandern bei Mitternachtssonne und die Herbstfarben verteilen sich auf vier Jahreszeiten, die kaum etwas miteinander zu tun haben. In der Tabelle stehen alle zwölf Monate mit Temperatur, Tageslicht, Polarlichtchance, Andrang und Preisniveau. Danach erkläre ich, was die Zahlen in der Praxis bedeuten.

Lappland Monat für Monat

MonatHoch / TiefTageslichtKlare NachtAndrangPreisniveau
Januar−8 / −17 °C0 bis 4,7 h50 %hochhoch
Februar−8 / −17 °C4,9 bis 8,8 h50 %hoch, Spitze in Woche 8hoch
März−2 / −13 °C8,9 bis 12,8 h40 %mittelmittel
April4 / −6 °C12,9 bis 16,7 h15 %mittelniedrig
Mai11 / 1 °C16,8 bis 21 hkeine Polarlichtersehr geringsehr niedrig
Juni17 / 8 °C21 bis 23,4 hkeine Polarlichtergeringniedrig
Juli20 / 10 °C18,6 bis 23,1 hkeine Polarlichtermittelmittel
August17 / 8 °C14,5 bis 18,5 h5 %, erst ab dem 20.geringniedrig
September11 / 3 °C10,6 bis 14,4 h45 %geringniedrig
Oktober3 / −3 °C6,2 bis 10,5 h45 %sehr geringsehr niedrig
November−3 / −7 °C3,8 bis 6,1 h, dann kaamos40 %geringniedrig
Dezember−6 / −11 °Ckaamos (die dunkle Zeit)35 %sehr hochsehr hoch

Das sind Mittelwerte, keine Garantien. Der Januar liegt im Mittel bei −8 °C am Tag, aber Kälteeinbrüche auf −35 °C sind nicht selten.

Die Spalte „klare Nacht“ sagt, wie oft der Himmel nachts offen genug für Polarlichter ist. Daran scheitern die meisten Versuche, nicht an zu schwacher Aktivität. Die amtlichen Klimazahlen kommen vom Finnischen Meteorologischen Institut, das auch Schneehöhen und Sonnenstunden veröffentlicht.

Was −20 °C wirklich heißt

Was −20 °C wirklich heißt

Die Kälte in Lappland ist trocken und meistens windstill. Das macht einen großen Unterschied. Ein Nebeltag mit −5 °C und Wind in Hamburg geht dir mehr an die Knochen als −25 °C bei Windstille in Saariselkä. Wenn du richtig angezogen bist, liegen −10 °C und −25 °C näher beieinander, als die Zahlen vermuten lassen.

Bei −25 °C merkst du die Kälte an drei Stellen: an den Fingerspitzen, an den Zehen und auf dem Streifen Haut zwischen Mütze und Schal. Alles andere ist eine Frage der Schichten.

Der Januar hält den Rekord mit −49,5 °C im Jahr 1999. Kälteeinbrüche auf −35 °C sind in diesem Monat keine Seltenheit. Bei solchen Temperaturen planst du besser Pausen im Warmen ein. Im März ist das Thermometer deutlich gnädiger, mit Tageshöchstwerten um −2 °C und acht Sonnentagen im Monat.

Tipp vom Einheimischen: Schau nicht auf die Temperatur, sondern auf den Wind. Finnen fragen im Winter paljonko on pakkasta (wie viele Grad Frost es hat) und ziehen sich danach an. Unangenehm werden aber erst die Tage mit offenem Fjäll und Wind. Auf einem windigen Gipfel frierst du schneller als bei deutlich tieferen Temperaturen im Wald. Eine winddichte Außenschicht ist deshalb Pflicht, dicke Wolle allein genügt nicht.

Im Dezember ist kaamos (die dunkle Zeit um die Wintersonnenwende) auf dem Höhepunkt. Die Sonne steht, wenn überhaupt, nur knapp über dem Horizont. Im Mittel kommt der Monat auf rund 0,8 Sonnenstunden am Tag.

Stockdunkel ist es trotzdem nicht: Stundenlang steht ein tiefes Blau über dem Schnee, das man auf Fotos kaum glauben mag. Kaamos beginnt Ende November. Mitte Januar ist die Sonne zurück, und Ende Januar sind es schon wieder knapp fünf Stunden Tageslicht.

Am anderen Ende des Jahres beginnt die Mitternachtssonne um den 30. Mai und hält bis etwa zum 14. Juli. Im Juni wird es bis zu 23,4 Stunden am Tag hell, die Sonne geht praktisch nicht unter.

Der Körper kommt dabei schnell aus dem Takt. Du isst um 23 Uhr draußen zu Abend und merkst erst am nächsten Morgen, dass du nicht geschlafen hast. Pack am besten eine Schlafmaske ein.

Die besten Monate für Polarlichter

Die Saison läuft von Ende August bis Mitte April, mit zwei Hochphasen rund um die Tagundnachtgleichen: September und Oktober im Herbst, Februar und März im Frühjahr. Auf der Breite Lapplands genügt meist ein KP-Index von 2, einen Sonnensturm brauchst du also nicht. Wichtiger sind ein wolkenfreier Himmel und Geduld.

Januar und Februar haben mit jeweils 50 % die besten Chancen auf eine klare Nacht, dazu 20 beziehungsweise 14 Stunden Dunkelheit. Danach kommen:

  • September und Oktober: 45 %
  • November: 40 %
  • März: 40 %, allerdings nur noch rund 9 Stunden Dunkelheit
  • Dezember: 35 %, dafür 22 Stunden Dunkelheit

Im März liegt das Fenster praktisch zwischen 21 und 1 Uhr. Im Dezember hast du die meiste Dunkelheit und die schlechteste Sicht, denn die Bewölkung kann dort tagelang halten.

Geführte Touren in kleinen Gruppen kosten 145 bis 210 €, private Touren ab 250 €. Diese Werte stammen aus der Saison 2025/26. Die Angaben für 2026/27 kommen im Laufe des Herbstes, prüf also den aktuellen Stand beim Veranstalter.

Nötig ist eine Tour nicht. Mit einem Auto fährst du zwanzig Minuten aus der Stadt heraus, stellst dich an einen zugefrorenen See und wartest. Das kostet nichts und funktioniert oft besser, weil du bleiben kannst, solange du willst. Einheimische schauen dafür in die Polarlichtvorhersage des FMI.

Die besten Monate für Schnee und Winteraktivitäten

Die besten Monate für Schnee und Winteraktivitäten

Schnee liegt von Mitte Oktober bis Mai, allerdings nicht gleichmäßig. Die mittleren Schneehöhen:

  • November: 25 cm
  • Dezember: 38 cm
  • Januar: 50 cm
  • Februar: 58 cm
  • März: 75 cm
  • April: 65 cm

Im März liegt also deutlich mehr Schnee als im Dezember, dazu kommen rund vier Sonnenstunden am Tag und bis zu 12,8 Stunden Tageslicht. Für Langlauf ist er der klar beste Monat. Die Loipennetze:

  • Levi: 230 km, davon 28 km beleuchtet
  • Saariselkä: 200 km, davon 34 km beleuchtet
  • Rovaniemi: 200 km, davon 50 km beleuchtet

Ein Leihset kostet 20 bis 45 € am Tag, die Loipen selbst sind kostenlos.

Beim Alpinskifahren geht es in Lappland sanft zu. Der Skiort Levi hat 44 Pisten und 26 Lifte. Ylläs ist mit 63 Pisten Finnlands größtes Gebiet, hat aber auch nur maximal 464 Höhenmeter.

Ein Tagespass in Levi kostet in der Saison 2026/27 60 €, für Kinder 37 €. Für Familien und mittlere Fahrer passt das gut, geübten Alpinfahrern wird es schnell zu einfach. Dafür gibt es im Dezember und Januar Nachtskifahren unter Flutlicht, weil es anders gar nicht geht.

Husky- und Schneemobil-Safaris laufen von November bis April, Rentierschlittenfahrten von Dezember bis März. Ende März und im April schließen manche Rentierfarmen für die Kalbungszeit. Farmbesuche und Fütterung sind aber fast das ganze Jahr möglich.

Der April ist der heimliche Gewinner für Skifahrer: tiefer Schnee, 6,5 Sonnenstunden am Tag, und die Sonne wärmt schon. Ab Ende April beginnt allerdings kelirikko (die Zeit, in der die Wege im Tauwetter aufweichen), und kleinere Strecken werden unpassierbar.

Sommer und Herbst: Mitternachtssonne, Mücken, Ruska

Mit dem Juni öffnet die Wandersaison. 24 Stunden Licht heißen allerdings nicht 24 Stunden Sonne. Bewölkt ist es oft, im Schnitt kommen rund sieben Sonnenstunden am Tag zusammen. Ab Mitte Juni sind die Mücken da.

Im Juli wird es mit 20 °C im Mittel und Spitzen von 25 bis 30 °C am wärmsten. Er ist zugleich der nasseste Monat und der mit den meisten Mücken. Mückenschutz und ein Kopfnetz sind in Lappland im Juli keine Übertreibung.

Für die Mitternachtssonne selbst nimm den Juni: bis zu 23,4 Stunden Tageslicht und weniger Mücken als vier Wochen später. Der Juli lohnt sich nur, wenn es dir um Wärme und ums Angeln geht.

Die meisten echten Sonnenstunden des Jahres hat der August, rund 8,5 am Tag, weil weniger Wolken am Himmel stehen als im Juni. Die Mücken werden weniger, die Beerensaison ist auf dem Höhepunkt, und auf den höchsten Fjälls zeigen sich die ersten Herbstfarben. Pflücken darf jeder: jokamiehenoikeus (das Jedermannsrecht) erlaubt Beeren und Pilze auch auf privatem Land.

Im September erreicht ruska (die Herbstfarben) ihren Höhepunkt, und die Fjälls stehen in Orange und Rot. Für Wanderer ist das der beste Monat des Jahres. Die Mücken sind weg, und die Wege sind leer.

Der Hetta-Pallas-Weg im Pallas-Yllästunturi-Nationalpark ist 55 km lang und in vier Tagen zu gehen. Er ist Finnlands älteste markierte Route, angelegt 1934. Karten und Hüttenlisten stehen auf luontoon.fi.

Die offenen Wildnishütten kosten nichts, belegt wird nach dem Prinzip „wer zuerst kommt“. Eine geführte Tagestour kostet 80 bis 150 €.

Tipp vom Einheimischen: Der September ist der am meisten unterschätzte Monat in Lappland. Die Polarlichtsaison ist offen, die Chance auf eine klare Nacht liegt bei 45 %, und du siehst die Lichter über roten Fjälls statt über Schnee. Dazu zahlst du etwa 30 % weniger als im März und teilst die Wege mit fast niemandem. Allerdings sind die Nächte schon frisch, der erste Frost kommt in diesem Monat.
Dezember, Februar, März: wer wann kommt

Dezember, Februar, März: wer wann kommt

Der Dezember ist das Weihnachtsgeschäft, getragen von britischen Charterflügen und Pauschalreisen nach Rovaniemi und Kittilä. Er ist zugleich der dunkelste, der teuerste und der vollste Monat. Wenn deine Kinder den Weihnachtsmann in seiner eigenen Jahreszeit treffen sollen, ist das der Preis dafür. Sonst kaufst du im Dezember weniger Schnee, weniger Licht und weniger Platz für mehr Geld.

Im Februar kommen die Deutschen, Schweizer und Franzosen. Die Gründe liegen auf der Hand. Der Schnee ist tiefer als im Dezember und die Polarlichtchancen sind die besten des Winters. Dazu wächst das Tageslicht von knapp 5 auf 8,8 Stunden. Sonnige Tage über weißem Schnee gibt es in diesem Monat vier, im Dezember einen. Im Februar bekommst du denselben Winter, nur mit Licht.

Der März ist der Favorit der Einheimischen. Er hat volles Tageslicht, den tiefsten Schnee des Jahres und acht Sonnentage, außerdem ist er der trockenste Wintermonat. Nach den finnischen Skiferien fallen zusätzlich die Preise. Aus Mitteleuropa fliegt im März weniger Publikum nach Lappland. Für die Hotels ist das ein Problem, für dich ein Vorteil.

Tipp vom Einheimischen: Wenn ein Finne für sich selbst bucht, nimmt er den März. In diesem Monat passt zum ersten Mal alles zusammen: Du frühstückst im Hellen, bist bis 18 Uhr mit Licht draußen und hast nachts noch ein Polarlichtfenster. Glasiglus sind im März viel besser verfügbar als im Dezember und Januar, und die Preise liegen 30 bis 40 % unter dem Winterhoch.

Preise für deinen Monat prüfen

Preise und Zeiten, die du meiden solltest

Zwei Dinge entscheiden am Ende über die Rechnung: der Monat und die Woche. Zuerst die Lücken im Kalender, danach das Preisniveau in Klartext.

Wann du besser nicht fährst

Der Mai ist in Lappland Schlammsaison. Der Schnee schmilzt und ist Ende Mai meist weg, die Flüsse treten über die Ufer. Winteraktivitäten laufen nicht mehr, die Wanderwege sind matschig, und die Mitternachtssonne fängt erst Ende des Monats an. Finnen nennen diese Zeit kelirikko und bleiben zu Hause.

Oktober und die erste Novemberhälfte sind die zweite Lücke. Eine dauerhafte Schneedecke stellt sich meist Mitte bis Ende Oktober ein. Mit 5 cm im Monatsmittel kommst du allerdings auf keinen Hundeschlitten, und viele Veranstalter starten erst im November.

Wer Ruhe will, kommt trotzdem genau dann: 45 % klare Nächte, 14 Stunden Dunkelheit, kaum Touristen und die niedrigsten Preise des Jahres. Du solltest nur wissen, dass du in dieser Zeit entweder für den Schnee kommst oder für die Polarlichter, nicht für beides.

Zwei Zeiträume solltest du unabhängig vom Monat meiden. In Woche 8, also Mitte Februar, sind die finnischen Skiferien: alles voll, alles teuer. In der Weihnachtswoche vom 20. Dezember bis 2. Januar zahlst du das Zweieinhalb- bis Dreifache des normalen Niveaus. Buchen musst du dann ein Jahr im Voraus.

Tipp vom Einheimischen: Die Winterferien in Deutschland und der Schweiz liegen oft genau in Woche 8, dem finnischen Skiferien-Hoch. Wenn du es einrichten kannst, verschieb die Reise um eine Woche nach hinten. Der Schnee ist derselbe, das Tageslicht ist sogar etwas länger, und Unterkunft und Mietwagen kosten nach den Ferien rund ein Drittel weniger. Einen Mietwagen für den März buchst du trotzdem früh, denn die finnische Nachfrage ist dann hoch.

Preisniveau Monat für Monat

Nimm den März als Referenz, er ist in Lappland ein normaler Wintermonat zum normalen Preis. Von dort aus:

  • Dezember: Weihnachtswoche zweieinhalb- bis dreifach, der Rest des Monats klar über dem März
  • Januar: rund 80 % über dem März-Niveau
  • Februar: etwa die Hälfte darüber, in Woche 8 noch mehr
  • Juli: etwa wie im März
  • April, Juni, August und November: etwa 20 % darunter
  • September: etwa 30 % darunter
  • Mai und Oktober: etwa 40 % darunter, die günstigsten Monate des Jahres

In absoluten Zahlen heißt das für eine Nacht:

  • Hostel: 29 bis 95 €
  • einfaches Hotel: 80 bis 130 €
  • Mittelklassehotel: 130 bis 250 €
  • einfache Hütte: 55 bis 120 €
  • mittlere Hütte: 150 bis 310 €

Bei Glasiglus macht der Monat am meisten aus. In der Nebensaison zahlst du 250 bis 450 €, in der Spitze von Dezember bis Februar 400 bis 990 €. Ein Mietwagen kostet 60 bis 125 € am Tag. Spikesreifen sind im Preis enthalten, von November bis April sind sie gesetzlich vorgeschrieben.

Beim Essen entscheidest du selbst. Mit Supermarkt und einem Restaurantbesuch kommst du auf 30 bis 45 € am Tag. Isst du im Restaurant, sind es 60 bis 90 €.

Ein Flug von Helsinki nach Rovaniemi kostet hin und zurück meist 150 bis 250 €, früh gebucht ab 100 €. Flug- und Zugpreise ändern sich mit der Nachfrage, bei der finnischen Bahn VR besonders deutlich. Der Sitzplatz im Nachtzug „ab 23 €“ ist ein Frühbucherpreis. Kurz vor der Abfahrt kostet derselbe Platz 70 bis 90 €.

Häufige Fragen

Polarlichter mit Guide

Polarlichtjagd ab Rovaniemi: kleine Gruppen auf der Suche nach klarem Himmel, kostenlose Stornierung

Touren und Preise ansehen →

Häufige Fragen

Wann sieht man in Lappland am besten Polarlichter?

Von Ende August bis Mitte April, mit den besten Chancen im September und Oktober sowie im Februar und März. Januar und Februar haben mit 50 % die höchste Wahrscheinlichkeit für eine klare Nacht, der Dezember trotz 22 Stunden Dunkelheit nur 35 %. Entscheidend ist die Bewölkung, nicht die Stärke der Aktivität, denn auf dieser Breite genügt ein KP-Index von 2.

Wie kalt ist es im lappländischen Winter wirklich?

Januar und Februar liegen im Mittel bei −8 °C am Tag und −17 °C in der Nacht, der März bei −2 °C und −13 °C. Kälteeinbrüche auf −35 °C kommen im Januar vor, der Rekord liegt bei −49,5 °C aus dem Jahr 1999. Weil die Luft trocken und meist windstill ist, fühlen sich diese Werte milder an als ein nasskalter Tag in Mitteleuropa.

Dezember oder Februar: was ist für eine Familie besser?

Der Februar, solange es nicht um den Weihnachtsmann im Dezember gehen muss. Du hast mehr Schnee (58 cm gegen 38 cm), 4,9 bis 8,8 Stunden Tageslicht statt kaamos, bessere Polarlichtchancen und deutlich weniger Andrang. Meide dabei Woche 8, die finnischen Skiferien, weil dann alles voll und teuer ist.

In welchem Monat liegt am meisten Schnee?

Im März, mit rund 75 cm im Mittel. Danach folgen der April mit 65 cm und der Februar mit 58 cm. Der Dezember kommt mit 38 cm auf weniger als die Hälfte des März-Werts, was viele Besucher überrascht.

Lohnt sich Lappland im Sommer?

Ja, aber für etwas völlig anderes. Juni und Juli bringen Mitternachtssonne, 20 °C und offene Wanderwege, dazu Mücken und im Juli den meisten Regen des Jahres. Der September ist der beste Sommermonat für Wanderer: Herbstfarben, keine Mücken, offene Polarlichtsaison und niedrige Preise.

Monat gewählt? Jetzt die Anreise planen

Du planst eine Reise nach Lappland?

Frag einen Finnen. In der Facebook-Gruppe Lapland Trip Planning: Finland vergleichen Leser Termine, Orte und echte Preise für den kommenden Winter. Die Gruppe ist auf Englisch.

Ähnliche Beiträge